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Der Diakonieverein Heimverbund Burghof e.V. ist ein junger Verein, gegründet am 1.Nov.1993, aber mit einer über 200jährigen Tradition sozial-diakonischer Arbeit.

Haus Mechthild

Bereits 1804 errichtete der preußische Staat auf dem ruinösen Gelände der ehemalige Burg Schadeleben das Gebäude mit dem Turm als Zwangsarbeitsanstalt(heute Altenpflegeheim Haus Mechthild) .

Sie ist allerdings nicht mit der Zwangsarbeit aus NS-Zeiten zu verwechseln.

In die Zwangsarbeitsanstalt eingewiesen wurden durch Polizei oder Gerichtsbeschluss Menschen ohne festen Wohnsitz, Prostituierte, Kinder sowie bettelnde oder arbeitsunfähige Personen. Ziel war deren sittlich-religiöse Besserung und die Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit. Das Korrektionshaus wurde 1954 geschlossen.

Die evangelische Anstaltsgemeinde stand seit 1804 ungebrochen unter Leitung eines preußisch angestellten Pfarrers, bis 1953 durch die DDR-Behörden das religiöse Leben verboten wurde. Seit 1993 ist wieder christliches Leben im Burghof spürbar.

Parallel zum Korrektionswesen hatten sich im Burghof die Altenpflege und ein Krankenhaus etabliert, die auch in DDR-Zeiten weitergeführt wurden.

Der Schönebecker Kreistag übertrug in einem Heimverbund zum 1.November 1993 an den Diakonieverein die Pflegeheime im Burghof nebst zwei Heimen im Stadtgebiet und drei Kinderheime.

Heute hat sich das soziale Profil des Diakonievereins gründlich gewandelt und erweitert.

Näheres zur wechselvollen Geschichte des Burghofes erfahren Sie unter

Chronik der Diakonie Burghof (PDF 5MB)